Donnerstag, 26. Januar 2017

BUI ermittelt: Der Zauberer Kyrian und sein Schöpfer



TEIL III - Die Ermittlerinnen der BUI mit Herrn Horn und Kyrian.


Susanne: Zuerst Kyrian oder Herr Horn?

Tania: Zuerst Herr Horn dann Kyrian?

Sabrina: Erst Herr Horn.

Susanne: Tania, wärst du so lieb, ihn zu holen. Ihr kennt euch ja schon.

Tania: Natürlich gerne.

Sabrina: (kramt in ihren Notizen)

Tania: (Geht zur Tür und öffnet sie) Herr Horn, wenn Sie so nett wären und jetzt zu uns kommen würden?

Susanne: (schenkt sich in der Zwischenzeit eine Tasse Kaffee ein und liest über ihre Notizen)

Herr Horn: (Schaut auf, erhebt sich und betritt den Raum)

Tania: (schließt die Tür hinter ihm)

Sabrina: Guten Tag, Herr Horn (begrüßt ihn mit einem freundlichen Lächeln). Ich bin Sabrina (Blog).

Herr Horn: Hui, die ganze BUI versammelt nehme ich an. Einen schönen guten Abend, die Damen. Tania. (nickt) Obwohl: schön wird sich noch zeigen. Warum sind wir hier?

Sandy: Guten Abend Herr Horn, schön sie endlich mal kennen zu lernen. Ich bin Sandy (Blog).

Herr Horn: (nickt und reicht jeder Dame die Hand).
Sandy: (schenkt sich auch erstmal einen Kaffee ein) Dürfen wir Ihnen etwas zu trinken anbieten, Herr Horn?

*Herr Horn ignoriert die Frage*

Tania: Also Herr Horn, ich möchte Sie noch einmal kurz zu ihrem Alibi befragen. Steht es noch, dass Sie ohne Zeugen am Computer waren als die Tat geschah?

Herr Horn: Die Freude ist ganz meinerseits ... Mein Alibi?

Tania: (Nimmt Mantel und Messer erstmal an sich und versteckt es in einer Ecke)

Herr Horn: Am Computer habe ich nicht gesagt. Wir haben fern geschaut.

Tania: Herr Horn, Sie haben ganz eindeutig gesagt, dass Sie kurz nach Mitternacht am Computer gearbeitet haben? Alleine?

Herr Horn: Es war mal eine ganz ruhige Nacht. Ja, nach Mitternacht. Ich dachte, Sie meinen wegen der Zeugen. Nach Mitternacht bin ich noch am Rechner gewesen, das ist korrekt.

Tania: Dafür gibt es keine Zeugen, richtig?

Herr Horn: Leider nein. Meine Frau und mein Sohn waren zu dem Zeitpunkt im Bett.

Susanne: Herr Horn, ich habe mir das Verhörprotokoll angesehen und festgestellt, dass Sie gesagt haben, dass es sich auch um einen Illusionszauber handeln könnte. Wie kommen Sie darauf?

Herr Horn: Nun ja, wie Sie vielleicht wissen, habe ich Kontakt zu einem... Zauberer. Der hat mich ein wenig aufgeklärt. Und dadurch bin ich auf die Magier gestoßen. Wie zum Beispiel in Herrn Mützlitz „Wächter der letzten Pforte“. Die können ja alle sowas.

Sandy: (Verlässt den Raum und betritt das Zimmer, in dem Herr Steinmetz und 
Lucy sind, teilt Ihnen mit, dass sie doch bitte noch einen Moment warten sollen und gibt ihnen den Mantel und das das Messer)

(Die Tür des Besprechungsraumes war noch einen Spalt breit offen.)

Herr Horn: War das da eben der Herr Steinmetz? Die Stimme kenne ich doch.

Tania: Ja, war es, aber das hat Sie nicht zu interessieren, Herr Horn (freundlich aber bestimmt).

Herr Horn: Jetzt wird mir auch einiges klar.

Susanne: Inwiefern?

Herr Horn: Es ist ja wohl eindeutig, weswegen man Herrn Steinmetz und mich hierher gebeten hat. Wir sollen die Kastanien aus dem Feuer holen, wie man so schön sagt. Ich habe mich informiert und das Protokoll von Herrn Steinmetz gelesen. Ein Mann der schwarzen Szene, und diese Lucy scheint auch nicht ohne zu sein. Fähige Leute, wenn sie mich fragen. Aber da könnten sie auch den Kyrian fragen. Der könnte im handumdrehen ...

Sandy: (Betritt wieder den BUI Beratungsraum)

Susanne: Eben da könnten wir auch Kyrian fragen. Er ist auch fähig, nicht wahr?

Sandy: Was könnte Kyrian im Handumdrehen?

Herr Horn: Ja, er ist fähig, wenn Sie es so ausdrücken wollen. Und er würde im Handumdrehen den Fall lösen können.

Sandy: Könnte es vielleicht sein, dass Kyrian sich einen Scherz erlaubt hat?

Herr Horn: Einen Scherz? Wie soll ich das verstehen?

Tania: (beobachtet Herr Horn genau)

Herr Horn: (verschränkt die Arme vor der Brust)

Sabrina: Vielleicht wollte er es dem Verlag heimzahlen, dass Ihr Buch erst so spät gedruckt wurde!

Susanne: Vielleicht war ihm langweilig und er hielt es ganz einfach für amüsant.

Tania: Ein spezieller Humor eben..

Herr Horn: Aber was hat er denn damit zu tun? Das ist eine Angelegenheit, die nur mich und den Verlag etwas angeht. Und die Druckerei vielleicht.

Tania: Ja, aber Kyrian könnte sich trotzdem einen Spaß erlaubt haben. Vielleicht 
möchte er den zweiten Teil pushen?

Susanne: Es ist doch auch seine Fortsetzung um die es geht, oder?

Herr Horn: Langweilig. Amüsant. Das müssen Sie ihn schon selber fragen. Aber 
vielleicht fällt diese Befragung nicht so glimpflich aus. Sie wissen ja, wenn man ihn in die Enge treibt, ist nicht gut Kirschen essen mit ihm, wie man so schön sagt.

Tania: Wir sind ja keine Unmenschen. Ich glaube, das bekommen wir schon hin.

Herr Horn: Ja, eine Fortsetzung ist in Arbeit. (lächelt freudlos)

Sabrina: Herr Horn, die WG...ist für Sie ein Begriff nehme ich an. Sie scheinen dort sehr viel Unterstützung zu bekommen. Wie sieht diese aus und wer ist alles in der WG, könnte dort jemand etwas gegen Sie haben? Vielleicht Neid?

Herr Horn: Hm. In der WG bin ich der Hahn in der Wanne. Wer sollte dort etwas gegen mich haben. Die schreiben doch alle schneller als ich. Die Identitäten ... na ja Ihnen kann ich es ja sagen. Sandra Florean, Veronika Serwotka und Jessica Weber. Aber ich bin immer mit allem gebührlichen Respekt in der WG behandelt worden. Wir sind eine anständige WG!

Sabrina: Wie ist ihr Verhältnis zu Kyrian? Wie würden Sie es beschreiben?

Herr Horn: Zu Kyrian? Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm. Wir respektieren uns gegenseitig. Und jeder macht mal Fehler... ich meine, ... die hatten ihn gefangen genommen.

Tania: Das stimmt.

Herr Horn: Sehen Sie (lächelt freundlich).

Susanne: Ich sehe das wie Sie, und es hat uns auch gezeigt, dass er nur gewalttätig und unberechenbar wird, wenn man ihm etwas Böses will. Das wollen wir aber nicht. Wir wollen nur diesen Fall aufklären.

Herr Horn: Das sehe ich ganz genauso. Und ich würde Ihnen ja gerne Helfen. Aber nur wie?

Sabrina: Genau. Daher würden wir mit Kyrian auch gerne sprechen.

Tania: Wir wollen ihn weder bedrängen noch ihm etwas Böses tun! Glauben Sie, er wäre entspannter, wenn Sie beim 'Verhör' dabei wären?

Herr Horn: Kyrian ist hier? (zieht die Augenbrauen hoch). Hm... das ... sieht ihm gar nicht ähnlich.

Sandy: (ist erstaunt, dass Herr Horn, das nicht wusste)

Tania: Ich dachte, Sie haben ein gutes Verhältnis zu Kyrian?

Herr Horn: Hab ich auch. Aber er ist ... er war untergetaucht. Gab da massive Probleme mit den Magiern, Sie wissen schon. Und in neuester Zeit (in Band zwei) haben sich die Probleme verschlimmert, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Tania: Ja, ich glaube, ich verstehe.

Susanne: (nickt zustimmend)

Sandy: (ist immer noch ein wenig irritiert)

Herr Horn: Wenn auf eine Person ein Kopfgeld von, sagen wir, in unserer heutigen Zeit, von einer Milliarde Euro ausgesetzt ist, ist das ein Haufen Schotter. Dumm nur, wenn man selbst die gesuchte Person ist.

Susanne: Möchten Sie vielleicht etwas trinken?

Herr Horn: Das ist aber lieb. Ich dachte schon, sie fragen nie.

Susanne: Was darf es denn sein? Wasser, Kaffee, Tee oder etwas anderes?

Herr Horn: Haben Sie auch dunkles Bier? Ich trinke nur dunkles Bier.

Susanne: Auch das.

Herr Horn: (zuckt entschuldigend mit den Achseln)

Susanne: (nimmt Flasche und Glas, reicht beides an Herrn Horn) So. Bitte.

Herr Horn: Danke sehr. (schenkt ein und nimmt einen kräftigen Zug) Aaaah. Zischt wie Appelsaft. So, wo waren wir stehen geblieben?

Tania: Kyrian hier.

Herr Horn: Ja. Schööön. Ick freu mir. (lächelt und nimmt einen zweiten kräftigen Schluck)

Ein Knarren ist von draußen zu hören.

Susanne: Ich glaube, Kyrian ist jetzt da.

KYRIAN: (Eine Gestalt erscheint in der Tür. Kyrian betritt den Raum. Er kommt in einem braunen knöchellangen Mantel aus grober Wolle. Die schwarzen schulterlangen Haare offen getragen.)

Tania: Hallo Kyrian, schön dich zu sehen (lächelt freundlich).

Sabrina: (Mustert ihn erstaunt)

Susanne: Guten Abend Kyrian. (mustert ihn ebenfalls)

KYRIAN (lächelt verhalten, wirkt jedoch keinesfalls ängstlich)

Sabrina: Guten Tag Kyrian, schön Sie endlich in natura zu sehen.

KYRIAN: Guten Abend die Damen. Guten Abend Laurence.

Sandy: Guten Abend Kyrian ... ich freue mich dich kennen zu lernen ... habe schon einiges von dir gehört.

Herr Horn: Hallo Kyrian. Schön, dich zu sehen. Wo hast du die ganze Zeit gesteckt?

KYRIAN: So? Habt ihr?

Tania: Willst du erstmal was trinken?

KYRIAN: (beachtet die Frage nicht) Ich bin mir nicht sicher, was ich hier soll. Ich kann niemanden gebrauchen, der meinen Aufenthaltsort kennt und womöglich diesen Magiern ausplaudert. Nehmt es mir nicht übel, aber ich müsste euch alle töten. Nun ja, oder zumindest die Erinnerungen eurer letzten Stunden löschen. (murmelt eher zu sich selbst) Ist ja nicht so, dass ich jeden gleich umbringe.

KYRIAN (lächelt süffisant)

Tania: Keine Sorge, Kyrian, wir werden kein Wort verraten, an niemanden und du musst uns nicht zwingend sagen, wo du warst.

Susanne: Eigentlich haben wir uns die Frage gestellt, wie Sie die Silvesternacht verbracht haben?

KYRIAN: Ja, das werdet ihr.

Sandy: (mustert Kyrian ganz genau)

KYRIAN: Die Silvester-Nacht? Was ist Silvester? Wenn ihr den Jahreswechsel meint, da war ich mit Mira und Rahia zusammen.

Sabrina: Wir wollen nur den Fall aufklären (hibbelt mit dem Bein, leicht aufgeregt, ob das alles nicht die falsche Entscheidung war)

Tania: Oh schön, geht‘s den beiden gut? (lächelt)

Herr Horn: Da wurden Buchstaben aus allen Papierverzierer Büchern gestohlen. Ich hatte dir eine Botschaft geschickt.

Sandy: (überlegt, ob sie nicht doch Lucy und Herrn Steinmetz holen soll)

KYRIAN: Ja, ich hörte davon.

KYRIAN: Den beiden geht es ausgezeichnet. Sie haben sich gut erholt von den Strapazen.

Tania: Das freut mich, was haben sie so gemacht?

KYRIAN: Mira und Rahia? Dann müsste ich ihre Sicherheit gefährden, wenn ich erzähle, was sie gemacht haben. Es geht ihnen gut. Mehr will ich nicht verraten.

Tania: Ich meinte, eigentlich Sie alle gemeinsam am Abend des Jahreswechsels?

Sandy: (ganz schön geheimnisvoll - ob wir aus im irgendwas brauchbares herausbekommen? Nachdenkt)

KYRIAN: Auf Rodinia geht man seinem Tagewerk nach und ist abends ziemlich müde. Wir sind alle früh schlafen gegangen. Getrennt.

Susanne: Kommen wir zum Punkt, warum wir Sie sehen wollten. Wir haben gehört, dass die Buchstaben eventuell nicht gestohlen wurden, sondern es sich auch um 
Illusionsmagie handeln könnte. Können Sie uns hier vielleicht weiterhelfen, ob es solche Zauber gibt, und wer sie anwendet.

KYRIAN: (betrachtet einen jeden. Prägt sich die Gesichter ganz genau ein.)

Tania: Okay (lächelt)

Susanne: (hat etwas Bedenken in eine Kröte oder etwas anders verwandelt zu werden, lässt es sich allerdings nicht anmerken)

Sandy: (schaut Kyrian freundlich an)

KYRIAN: Illusionsmagie oder Zauber? Was denn nun? Ich bin ein Zauberer und die wenden keine Magie an. Aber es gibt ähnliche Sprüche zwecks Illusionserzeugungen.

Susanne: Okay. Illusionserzeugung, mein Fehler. Wäre es möglich, dass die Buchstaben, damit unsichtbar gemacht wurden?

Tania: Spannend und wer könnte solche Zauber anwenden?

Sandy: (ist fasziniert darüber was es alles gibt)

KYRIAN: Illusionen werden von den Zauberschülern wie auch von den Magierschülern angewendet. Etwas unsichtbar zu machen ist somit für beide Parteien ein Leichtes.

Sabrina: (überlegt, was es mit dem Beweismittel diesem roten Rauch Rückstand zu tun haben könnte)

Tania: Und kann man solche Zauber rückgängig machen?

KYRIAN: Ich wäre also durchaus in der Lage, `Buchstaben´ wegzuzaubern. Aber was sollte mir das bringen? Rückgängig kann man viel machen, wenn man weiß, wie etwas verschwunden ist.

Sabrina: Ihnen nichts, aber haben Sie die Möglichkeit, es zu versuchen, sie zurück zu holen oder zu erkennen, ob es sich um solch einen Zauber handelt.

Susanne, Sandy und Tania: (nicken freundlich zustimmend)

KYRIAN: Ich bin ein Zauberer und kein Seher. Außerdem habe ich Mira und Rahia versprochen, nicht mehr zu zaubern. Ist schon eine Weile her, das Versprechen.

KYRIAN fügt murmelnd hinzu: Zumindest nicht zu zaubern, wenn es nicht unbedingt möglich ist.

Sabrina: (und wieder sind wir bei Lucy und der Salatschale mit Blut)

Susanne: Wir brauchen Ihre Hilfe. Bitte Kyrian!

Herr Horn: (trinkt derweil genüsslich sein Bier)

Tania: Bitte Kyrian wirklich, wir brauchen Ihre Hilfe. Wir wollen unbedingt diesen Fall klären!

Sabrina: (öffnet sich ein Kellerbier)

KYRIAN: Euch helfen? Ach herjeh … ich habe der weißen Magierin geholfen, einem Bauernmädchen, einer Gauklertruppe, Feen … da kommt es auf ein paar Menschen auch nicht drauf an. Vorausgesetzt … ihr seid keine Magierinnen. (Schaut zweifelnd jede einzelne an. Dann lacht er)

Susanne: Rodinia ist ebenfalls betroffen und kann somit nicht mehr verkauft werden. Niemand wird ihre Geschichte erfahren. Ist das in Ihrem Sinne?

KYRIAN: (überlegt kurz)

Tania: Das wäre toll Kyrian, wirklich! Sie würden uns so helfen.

Susanne: Ich kann so Einiges, aber mit Magie hat das nix zu tun. (murmelt)

Sabrina: Wir würden in Ihrer Schuld stehen. Magie überlasse ich anderen, ich bin da ein Muggel durch und durch.

Herr Horn: Habe ich es nicht gesagt. Wir sollen die Kastanien aus dem Feuer holen.

Susanne: Nicht hilfreich, Herr Horn.

Herr Horn: (Zuckt mit den Schultern und wendet sich seinem Bier zu)

KYRIAN: Wenn ich euch helfe, lasst ihr mich dann in Ruhe?

Tania: Ja, wir lassen dich in Ruhe und warten gespannt auf deine Geschichte (lächelt freundlich).

Susanne: Versprochen.

Sandy: Auf jeden Fall (lächelt Kyrian freundlich an).

Sabrina: Versprochen.

KYRIAN: (schüttelt den Kopf) Ich werde einen Weg zurück finden. In meine eigene Welt. Ich hätte niemals nach Rodinia kommen sollen. Manchmal erkennt man, dass etwas falsch ist, was man getan hat … Aber ja, ich werde euch helfen.

Sabrina: Danke (Erleichterung).

Sandy: Dankeschön (fällt ein großer Stein vom Herzen).

Tania: Danke dir vielmals, Kyrian (erleichtert).

Susanne: Danke. (lächelt Kyrian dankbar an)

KYRIAN: (lächelt zurück. Doch auch Traurigkeit liegt in seinem Blick. Dann seufzt er.) Sagt mir nur wo und wann, ich werde da sein.

Susanne: (wartet gespannt darauf, wie es weitergeht.)

Herr Horn: Hast du dir das auch gut überlegt, Kyrian?

Tania: (wartet und beobachtet die Kolleginnen)

KYRIAN: (nickt) Ich müsste mir den Tatort anschauen. Im Hellen. Und dann müsste ich die Bücher sehen, bei denen die Buchstaben fehlen. Dann sehen wir weiter.

Susanne: Es tut mir leid, Kyrian, Sie darum bitten zu müssen. Sie sind unser letzter und einziger Strohhalm. (sein trauriger Blick lässt sie nicht los) Ich wäre dafür, dass wir schnellstmöglich die Illusion lösen. Was sagen die Kolleginnen dazu?

Sabrina, Tania und Sandy: wir sind ganz deiner Meinung, Susanne (zustimmendes 
nicken)

Herr Horn: Wir haben aber dann immer noch nicht den Täter. Nicht, dass solch eine schwerwiegende Tat noch einmal begangen wird.

Sandy: Sehe ich auch so.

Herr Horn: Selbst, wenn Kyrian die Buchstaben wieder herzaubern kann, vorausgesetzt, es ist ein Zauberspruch, der sie hat verschwinden lassen.

Sabrina: (vielleicht ein Art Aufspürungszauber)

Susanne: Da haben Sie allerdings Recht, aber wenigsten haben die Autoren und der Verlag vorerst wieder Bücher, die verkauft werden können. Vielleicht kann man das Ganze so schützen, damit so etwas nicht noch einmal passiert. (Womit wir wieder bei Salatschüssel und Blut wären)

KYRIAN: In der Tat ist es sehr schwer, eine magische Illusion durch einen Zauberspruch zu lösen. Aber: Es ist möglich.

Susanne: Hätten Sie vielleicht Zeit, sich das Ganze morgen einmal vor Ort anzuschauen und uns dann Bescheid zu geben, was sie herausgefunden haben?

KYRIAN: (wirkt sehr konzentriert. Dann verengt er die Augen zu Schlitzen) Ich spüre eine fremde Präsenz. *Er blickt zur Tür*

Susanne: (folgt seinem Blick)


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