Mittwoch, 11. Januar 2017

#TaniasdaysofAuthors Tag 1: Mariella Heyd

Autoreninterview mit Mariella Heyd

Herzlich willkommen bei meinem ersten Autoreninterview in meiner neuen Rubrik „TaniasdaysofAuthors“ an denen ich euch, jeden Monat zwei Autoren vorstellen möchte.
Die erste Autorin, die sich einem Interview stellt, ist die liebe Mariella Heyd!


Hallo Mariella! Danke nochmals, dass ich dich heute interviewen darf! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns ein bisschen was über dich!
      Hallo :) Die „schwierigste“ Frage gleich zu Beginn :D Wieso tut sich der Mensch bloß so schwer damit, etwas über sich selbst zu sagen? Keine Ahnung, ich gehöre nämlich zu den Leuten, die bei solchen Fragen gerne ins Stottern geraten :) Mein Name ist Mariella Heyd, ich bin 27 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meiner besseren Hälfte und unseren drei Katzen in der Nähe von Frankreich. Bis Ende 2014 habe ich als Krankenschwester gearbeitet, studiere aber inzwischen. Die Zeit in diesem Beruf hat mich allerdings sehr geprägt, vor allem hinsichtlich Themen wie Krankheit und Tod. Da ich, wie ich finde, eine sehr gesunde Einstellung dem Leben und Sterben gegenüber habe, habe ich meine Ansichten in meinem neusten Roman „Als der Tod die Liebe fand“ verarbeitet. Und wenn ich nicht gerade schreibe, dann koche, backe und esse ich für mein Leben gern ;) Ich würde mich demnach voll und ganz als Genussmensch bezeichnen.



Wie bist du zum Schreiben gekommen?  
In der Grundschule (und auch heute noch) habe ich die Bücher von R. L. Stine verschlungen. Natürlich fängt man irgendwann automatisch an, sich selbst Geschichten auszudenken und die möchte man natürlich für die Ewigkeit niederschreiben. Mit zwölf Jahren habe ich dann meinen ersten Roman geschrieben (zumindest fast). Das angefangene Manuskript (erstaunlich dick) liegt auch heute noch sicher bei mir in einem Schrank und ich habe sogar einige Ideen daraus für „Elfenfehde“ übernommen.

Gibt es etwas oder jemanden das/der dich beim Schreiben besonders inspiriert oder motiviert?
Die Motivation für meinen ersten Roman war ich selbst. Ich wollte die Geschichte schreiben und ich wollte sie in Händen halten. Das ist auch noch immer so, aber inzwischen motivieren mich meine Leser zusätzlich. Rezensionen und Nachrichten, die ich erhalte, zaubern mir wirklich ein Lächeln ins Gesicht und besonders die Rückmeldungen zu meinem aktuellen Roman „Als der Tod die Liebe fand“ bestärken mich darin, dass es die richtige Entscheidung war, dieses Buch zu veröffentlichen.



Hast du einen Ort an dem du besonders gerne schreibst?
Das hängt immer vom Wetter und der Jahreszeit ab. Im Sommer sitze ich am liebsten im Garten und genieße die Sonne, während ich im Winter mit einer heißen Tasse Tee vor dem Kamin ausharre :)

Gab es ein einschneidendes Erlebnis das dich als Autorin geprägt hat?
Als Mensch haben mich so manche Erlebnisse geprägt, was sich sicherlich auch auf mein Denken und somit auf mein Schreiben auswirkt. Ein direkt einschneidendes Erlebnis gab es jedoch nicht. Ich habe durch meine Arbeit in der Pflege mehr gesehen, als manch andere Menschen und vielleicht kann ich dadurch etwas weiter über den Tellerrand sehen und die fantastischen Seiten des Lebens eher zu schätzen wissen. Das ist aber nur eine Behauptung, die ich in den Raum stelle ;)

Vor kurzem hast du deinen Roman „Als der Tod die Liebe fand“ auf der Plattform Neobooks veröffentlicht. Wie fühlt es sich an den eigenen Roman zu veröffentlichen?
Man ist einfach nur baff! Als ich meinen ersten Roman in Händen gehalten habe, konnte ich es gar nicht glauben. Ich habe ihn immer und immer wieder gedreht und gewendet und mich gefragt: „Wann hast du das bloß geschrieben?“ Es war (und das ist keine Übertreibung) einer der tollsten Momente in meinem Leben. Man hält nicht nur die eigenen Gedanken in Händen, sondern auch den Lohn für viel, viel Arbeit.

Wie bist du auf die Idee zu „Als der Tod die Liebe fand“ gekommen?
Ich bin von Haus aus Gesundheits- und Krankenpflegerin. Manchen vielleicht auch besser bekannt als Krankenschwester. Dadurch kenne ich auch Facetten des Lebens (und Sterbens), die anderen verborgen bleiben. Mit meinem Roman möchte ich zeigen, dass man nicht gesund sein muss, um stark zu sein; und dass man nicht zwingend fremde Welten erkunden muss, um Abenteuer zu erleben. Oftmals spielen sich die Wunder dieser Welt direkt vor den eigenen Augen ab. Man muss sie nur erkennen.

Das Cover zu deiner Geschichte ist wirklich wunderschön. Ich liebe diesen „Galaxiehintergrund“. Hattest du ein fixes Bild zum Cover vor Augen oder hat sich das erst entwickelt?
Zuerst hatte ich absolut keine Ahnung, wie das Cover aussehen könnte - aber dann habe ich auf meine Geschichte gehört. Da das Universum und seine Unendlichkeit eine wichtige Rolle spielen, musste ich es einfach in das Cover einbinden :)

Gibt es aktuelle „Buchprojekte“ an denen du gerade arbeitest? 
Ja. Mein erster Roman „Elfenfehde - Zweimal im Leben“ wird gerade neu über einen Verlag veröffentlicht. Band 2, „Elfenfehde - Drei ist einer zu viel“ soll ebenfalls in Kürze erscheinen. Die Bücher sind zwar schon fertig geschrieben, aber natürlich laufen im Hintergrund einige Dinge, die geklärt und überarbeitet werden müssen. Ein weiterer Roman von mir („Feuertaufe“) ist gerade auf Verlagssuche :) Im Februar werde ich mein neustes Projekt plotten und hoffe, dass ich im März damit beginnen kann.

Wenn du die Idee zu einer neuen Geschichte hast, schreibst du dann einfach darauf los oder planst du die Charaktere und den Verlauf der Geschichte zuerst?
Bei meinem ersten Roman habe ich blind drauf los geschrieben...Ich würde es nie wieder tun! :D Ich plane meine Geschichten lieber und schreibe sie dann in aller Ruhe nieder. So laufe ich auch nicht Gefahr, dass ich eventuell ins Stocken gerate.

Ich habe gelesen, dass du selbst als Bloggerin angefangen hast! Hattest du damals schon im Kopf einmal als Autorin durchzustarten oder kam das erst nach einer Zeit?
Das Bloggen ist aus meiner Zeitnot heraus entstanden. Zwischen Früh-, Mittag- und Nachtdienst hatte ich kaum noch Zeit, um regelmäßig einem Hobby nachzugehen. Da kam mein Blog wie gerufen. Ich konnte zu allen Tages- und Nachtzeiten Beiträge verfassen und mich genau dann damit beschäftigen, wenn ich Zeit und Lust hatte. Mit meinem Traum vom Autor werden hatte das allerdings nichts zu tun. Als Kind wollte ich bereits unter die Autoren gehen, als alle anderen noch Prinzessin oder Astronaut werden wollten. Wollte ich ja auch irgendwie, aber lieber durch meine Protagonisten in Geschichten ;) Dieser Kindheitstraum hat viele Jahre in mir geschlummert, bis ich die Möglichkeiten des Self Publishing kennen gelernt habe. Ich habe mich intensiv damit auseinandergesetzt und beschlossen, das Buch zu schreiben, welches ich schon immer schreiben wollte.

Was ist für dich als Autorin das größte Kompliment von Lesern?
Gefühle. Wenn ich mit meinen Geschichten Emotionen aus meinen Lesern herauskitzeln kann, oder sie zum Nachdenken anregen kann, dann ist das für mich das größte Kompliment. Dazu zähle ich auch, wenn Leser mit meinem Buch nach einem anstrengenden Tag entspannen können.

Ich habe auch herausgefunden, dass du drei Katzen hast. Damit ist mein Interesse als Tierfreundin natürlich geweckt. Willst du uns ein bisschen über deine drei Süßen erzählen? Einer Katzenlady sollte man nie anbieten, über ihre Kinder zu sprechen :D Es gleicht einer never ending story!

Eule war und ist mein erster Schatz. Ich habe sie, wie alle anderen auch, aus einem Katzenhaus. Die Kleine war damals erst acht Monate und schrecklich scheu. Heute ist sie unfassbar verschmust und die unangefochtene Jägerin unseres Waldes :D

Pity ist unser spanischer Prinz. Er hat eine lange Reise aus Spanien hinter sich und darf es sich nun bei uns gut gehen lassen. Inzwischen rufen wir ihn auch hin und wieder Speck-Speck, da er die spanische Gemütlichkeit noch immer im Herzen trägt und ein paar Glückskilos zugelegt hat. (Ich ziehe allmählich in Betracht, ihn auf „Pi“ umzutaufen, da er doch leicht rundlich um die Hüften wird.)

Opa aka Pascha ist zuletzt bei uns eingetrudelt. Der alte Perser hat schon 14 Jahre auf dem Buckel, ist aber quirlig wie ein junger Kater :) Der alte Schnurrer liebt es vor dem Kamin zu sitzen und Wächter des Feuers zu spielen. Wir haben ihn sofort ins Herz geschlossen und hoffen, dass er steinalt wird.

Da mir Tiere sehr am Herzen liegen, verweise ich am Ende meiner Bücher auch gerne auf eine Aktion des Deutschen Tierschutzbundes e.V.

Gibt es ein lustiges Erlebnis, dass dir als Autorin besonders im Kopf geblieben ist?
Den Austausch mit meinen Lesern würde ich generell als sehr lustig, locker und interessant bezeichnen :) 

Ich habe gesehen, du hast auch eine Facebook -Autorenseite! Bist du auch in anderen Sozialen Medien unterwegs?
Ja, ich pflege neben meiner Facebook-Autorenseite auch ein Instagram-Profil bei dem es immer wieder Einblicke in mein Leben gibt und eine Website. Ich bin auch auf Twitter vertreten, dort aber eher sehr selten.

Findest du, dass es als Autorin wichtig ist, in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans?
Ja und ja. Es ist wichtig, sich zu zeigen, aber auch mit den (potentiellen) Lesern in Kontakt zu treten. Ich will wissen, was gerade angesagt ist, was für Gesprächsstoff sorgt und vor allem möchte ich mit meinen Lesern kommunizieren. Ich möchte nicht nur Rezensionen sammeln, ich möchte auch wissen, wie es ihnen geht :) Social Media ist zudem auch entscheidend für den Erfolg eines Romans. Wo macht man am besten Werbung? Dort, wo Leute sind. Wo finden sich online Menschen? Auf sozialen Netzwerken. Es geht dabei in erster Linie um Sichtbarkeit. Täglich gelangen so viele Bücher auf den Markt, da muss man sich etwas einfallen lassen, um von der breiten Masse überhaupt wahrgenommen zu werden.

So und zum Abschluss noch eine offene Frage: Gibt es irgendetwas was du mir und den Lesern noch erzählen oder mitteilen möchtest?
Aktuell läuft noch eine einmalige Preisaktion zu „Als der Tod die Liebe fand“ :) Bis zum 20.1. könnt ihr das Ebook noch für 0,99€ ergattern!
      Die Aktion findet ihr hier!














Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen