Samstag, 25. Februar 2017

#TaniasDaysofAuthors Interview mit Laura Jane Pyka alias L.-J. Pyka

Herzlich willkommen bei meinem vierten Autoreninterview in meiner neuen Rubrik „TaniasdaysofAuthors“ bei denen ich euch, liebe Leser, jedes Monat zwei Autoren vorstellen möchte.
Heute stelle ich euch die liebe Autorin Laura Jane Pyka vor die bereits mit zwei Büchern (Delaria & Ein Hauch deiner Liebe) ihre Leser verzaubert hat.




Hallo Laura! Danke nochmals, dass ich dich heute interviewen darf! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns ein bisschen was über dich!
Danke, für die Möglichkeit J Also mein Name ist Laura, ich werde im Mai 22 Jahre alt und lebe mit meinem Freund und unserer Katze in Berlin. Für feste Hobbys fehlt mir momentan leider die Zeit, da ich ja eigentlich Deutsche Literatur studiere und nur nebenbei meine Bücher veröffentliche. Ansonsten würde ich sagen, dass ich sehr gerne ins Kino gehe, Freunde treffe, lese und natürlich schreibe ;p

Wie bist du zum Schreiben gekommen?  
Eigentlich geht es mir da so, wie vielen anderen Autoren auch – ich schreibe schon seit meiner Kindheit. Ich habe da schon immer gerne Geschichten geschrieben und auch in Deutsch war ich immer sehr gut. Dann habe ich vor fast zwei Jahren angefangen Deutsche Literatur zu studieren und da hab ich es dann einfach mal gewagt und endlich mal meine Geschichte „Delaria- Eine Reise um dein Leben“ veröffentlicht. J

Gibt es etwas oder jemanden das/der dich beim Schreiben besonders inspiriert oder motiviert? 
Grundsätzlich motiviere ich mich eigentlich immer selbst, weil ich das auch für die Uni-Prüfungen so mache. Aber auch wenn Leser mir liebe Nachrichten oder tolles Feedback zu meinen Büchern schicken, dann freue ich mich immer mega darüber! Jemand der mich besonders inspiriert wäre wahrscheinlich Thomas Finn. Er ist ebenfalls Autor und hat meine zwei Lieblingstrilogien („Die Chroniken der Nebelkriege“ und „Die Wächter von Astaria“) geschrieben. Er ist ein toller Autor und sehr netter Mensch J

 Hast du einen Ort an dem du besonders gerne schreibst?
Oha, da fallen mir eigentlich gleich zwei Orte ein: Ich schreibe tagsüber sehr gerne an unserem Schreib-/Esstisch und habe da auch ein „geordnetes Chaos“, falls ich da mal recherchieren muss. ;D Nachts schreibe ich auch sehr gerne und dann natürlich im Bett. Da ist alles ruhig und ich bin noch konzentrierter.

Gab es ein einschneidendes Erlebnis das dich als Autorin geprägt hat?
Ein Ereignis, das mich wirklich geprägt hat, war die BuchBerlin im letzten Jahr. Da hatte ich meinen ersten Stand und ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass mich da irgendwer erkennt, geschweige denn jemand an meinem Stand stehen bleibt. Tatsächlich waren aber wirklich viele Leser da, um mich zu sehen und auch einige Autoren kannten mich schon. Das war irgendwie verrückt und ein ganz tolles Gefühl J

Dein Erstlingswerk „Delaria – Eine Reise um dein Leben“ hast du 2016 veröffentlicht. Wie hat es sich angefühlt, bzw. wie fühlt es sich an seine eigene Geschichte zu veröffentlichen?
Ich muss sagen, das war schon was ganz Besonderes! Es war ja das erste Mal, dass ich eine Geschichte von mir in die Welt entlassen habe und es hat sich ziemlich komisch angefühlt, die eigene Geschichte plötzlich im Internet zu sehen. Egal ob Rezensionen, Bilder oder andere Beiträge zum Buch – man hatte darüber plötzlich keine Kontrolle mehr. Das war schon seltsam ;)

Wie kommst du im Allgemeinen auf deine Ideen für Geschichten? Träumst du sie oder entwickeln sie sich ganz langsam?
Die Geschichte zu „Delaria“ habe ich tatsächlich geträumt ;D Aber bei meinem zweiten Roman kam mir die Idee in der U-Bahn. Das ist für mich auch das Schöne am Schreiben: Du weißt wirklich nicht, wann dich die nächste Idee erwischt. Aber ich finde es dabei gut, wenn die Mischung stimmt. Ein bisschen Realität, ein bisschen Fiktion. Da kann was Tolles draus entstehen J

Du hast auch ein Buch mit dem Titel „Ein Hauch deiner Liebe: - Lass mich nicht allein zurück“ veröffentlicht. Dein erster Liebesroman. Wie war es für dich in einem anderen Genre zu schreiben? 
Das war mal etwas ganz anderes! Im Fantasy-Bereich kann man eigentlich alles schreiben, ohne dass es verrückt wird. Da kann eine Fee hinter einem Baum vorgucken und für jeden ist es normal. Bei meinem Liebesroman war das natürlich nicht so und ich hatte viel mehr zu recherchieren. Strafrecht, Bars und ein paar medizinische Fakten sind nur ein paar Dinge, die da wichtig waren ;) Da merkt man schon die Unterschiede, auch im Schreibprozess.

Ich denke, du arbeitest aktuell an den Folgebänden zu deiner Fantasyreihe. Sind sonst noch Projekte in Arbeit?  
Ja, ganz genau. Momentan dreht sich bei mir gerade alles um die Fortsetzung zu „Delaria“, die wahrscheinlich in der ersten Jahreshälfte unter dem Titel „Fristesia – Die Suche nach Feuer und Wasser“ erscheinen wird. Ansonsten steht noch ein anderes Herzensprojekt an, das sicher gegen Ende des Jahres erscheinen wird und auch eine Fantasygeschichte sein wird – allerdings eine eigenständige J Und ansonsten habe ich ungefähr die nächsten 3-4 Jahre mit Buchprojekten durchgeplant. Da sind viele fantasievolle Geschichten dabei, aber auch wieder Liebesromane!

Wie ich herausgefunden habe, hast du beide deiner Bücher als Selfpublisher(in) veröffentlicht. Wieso hast du dich für den Schritt zum Selfpublishing entschieden? 
Hmm, das ist eine sehr gute Frage. Grundsätzlich glaube ich schon, dass meine Bücher in Verlagen gut aufgehoben werden, aber ich habe es bisher einfach noch nicht gewagt, mal ein Manuskript abzuschicken. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich momentan zeitlich einfach auch durch die Uni sehr eingespannt bin und ich deshalb froh bin, wenn ich selbst die Veröffentlichungstermine festlegen und Cover aussuchen kann. Da habe ich dann etwas weniger Druck. Der Nachteil ist aber natürlich, dass man sich um alles selbst kümmern muss. Cover, Lektorat & Korrektorat, Marketing und Finanzen. Da darf man den Überblick nicht verlieren ;D

Wenn du die Idee zu einer neuen Geschichte hast, schreibst du dann einfach darauf los oder planst du die Charaktere und den Verlauf der Geschichte zuerst?
Das kommt meistens ganz auf die Geschichte an. Bei „Delaria“ hatte ich die Grundidee und die Charaktere im Kopf und habe einfach darauf los geschrieben. Dabei habe ich dann immer wieder neue Ideen eingebaut. Bei „Ein Hauch deiner Liebe“ hatte ich den Großteil der Geschichte schon durchgeplant und musste im Nachhinein nicht mehr sooo viel überarbeiten. Die Charaktere entwickeln sich sowieso im Laufe der Geschichte erst so richtig. Die wachsen sozusagen mit ;)

Eigentlich wollte ich mir die Frage verkneifen, weil sie wohl ziemlich klischeehaft ist, aber sind Charaktere in deinen Büchern unter anderem an reale Personen angelehnt oder haben sie gewisse Charakterzüge von Bekannten oder gar dir selbst?  
Gut, dass du fragst ;p Ich finde die Frage gar nicht klischeehaft, sondern eigentlich ziemlich lustig. Ich wurde nämlich vor Kurzem erst von einer ehemaligen Klassenkameradin darauf angesprochen, dass die Hauptfigur aus „Delaria“, Leyla, mir in so vielen  Sachen ähnelt und auch meine Protagonistin aus „Ein Hauch deiner Liebe“ mir sehr ähnlich ist. Das war bei den Beiden eigentlich gar nicht beabsichtigt, passiert aber anscheinend ganz unbewusst ;) Bewusst habe ich das nur manchmal gemacht. Da gestalte ich Charaktere so, dass sie meinen Eltern oder meinem Freund ein wenig ähneln. Das ist dann auch für die ganz amüsant. J

Was wünschst du dir als Autor von deinen Lesern bzw. was ist das schönste Kompliment, dass ein Leser dir machen kann?
Ich als Autorin freue mich eigentlich schon über jede kleine Rückmeldung zu meinen Büchern. Lob, Kritik – da ist alles gern gesehen, obwohl Lob natürlich immer am besten ist ;D Mir hat mal eine Leserin geschrieben, dass sie nach „Ein Hauch deiner Liebe“ gar kein anderes Buch mehr lesen wollte, weil sie so in der Geschichte gefangen war. Das hat mich echt sehr berührt. J

Über dich habe ich leider im Internet wenig gefunden, aber darf ich fragen ob du Haustiere hast oder wie du deine Freizeit verbringst? 
Haha, na klar darfst du das ;p Mein Freund und ich haben Lilly, unsere kleine Katze. Genauso frech wie ihr Name, ist sie auch. Meine Freizeit verbringe ich sehr viel mit meinem Freund und dem Schreiben. Momentan fallen da leider auch noch Uni-Prüfungen mit rein, deswegen habe ich nicht allzu viel freie Zeit. Ansonsten gehe ich unfassbar gern ins Kino und auch ab und zu mal shoppen. Und ich liebe Essen. Ich könnte eigentlich den ganzen Tag nur essen :D 


Was ist das Lustigste, das dir bisher als Autorin passiert ist?
Also eigentlich passieren mir die lustigen Dinge immer beim Schreiben. Aber ich erinnere mich an ein Live-Video bei dem ich aus „Ein Hauch deiner Liebe“ vorgelesen habe. Und ich hatte vorher schon angekündigt, dass ich eine richtig lustige Stelle vorlesen werde und als die dann kam, konnte ich vor lachen kaum lesen.  Das war echt sehr lustig.

Bist du als Autorin, oder auch deine Bücher, mit Social Media Accounts ausgerüstet? 
Ohja, das bin ich, zumindest was mich als Autorin angeht. J
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Findest du, dass es als Autor wichtig ist in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans?
Ich kann ehrlich sagen, dass ich sicher viel weniger Fans hätte, wenn ich nicht auf Facebook unterwegs wäre. Es ist für junge Autoren immer schwierig, weil man sich erst einmal einen Leserstamm aufbauen muss und das geht heutzutage einfach mit den sozialen Medien sehr gut. Man erreicht die Leute viel schneller und kann ihnen auch einen Einblick in das eigene Leben geben, auch wenn man die Leute selten persönlich kennt. Das finde ich auch für uns Autoren unfassbar wichtig!

So und zum Abschluss noch eine offene Frage: Gibt es irgendetwas was du mir und den Lesern noch erzählen oder mitteilen möchtest?
Ich möchte mich erstmal für das tolle Interview bedanken und dann vielleicht noch sagen, dass es doch einige Zeit gedauert hat, bis ich herausgefunden habe, was ich im Leben wirklich machen will. Das scheint heutzutage ein riesengroßes Problem zu sein, weil wir so viele Möglichkeiten haben und da gar nicht wissen, welchen Weg wir einschlagen sollen. Deshalb wünsche ich euch allen, dass ihr euch ausprobiert und herausfindet, was euch Spaß macht. Gebt euch nicht mit Dingen zufrieden, die euch unglücklich machen – dafür ist das Leben zu kurz. <3 


Danke für das Interview liebe Laura!

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