Dienstag, 11. April 2017

Der Reisende Band 1: Du bist die Finsternis

Der Reisende – Ondrej Cikàn


Infos:
Erscheinungsdatum: 03.03.2017
Seitenanzahl (Hardcover): 384 Seiten
Formate: Hardcover
Verlag: edition a
Bände der Reihe: Folgebände noch nicht erschienen

Klappentext:
Ein postapokalyptischer Roman über Liebe und Angst. Viele Jahre nach einem verheerenden Atomkrieg, der selbst die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt hat, bilden die wenigen Überlebenden wieder Städte und Völker. Blutrünstige Ungeheuer treiben ihr Unwesen im ewigen Winter. In dieser Welt erwacht Herman, lang nach seinem Tod, wieder zum Leben. Ein selbsternannter Gott hat ihn mit übernatürlichen Mutationen ausgestattet, um ihn auf eine gefährliche Mission zu entsenden. Bloß Erinnerungen an Liebe, die er in seinem früheren Leben einmal kannte, geben Herman noch das Gefühl, ein Mensch zu sein. Und als er erkennt, dass die Welt erneut am Abgrund steht, muss er sich entscheiden, wem er dienen will: seinem Herrn oder seinem Gewissen. (https://www.lovelybooks.de/autor/Ond%C5%99ej-Cik%C3%A1n/Der-Reisende-1428808370-w/) 

Ein großes Dankeschön geht an den Autor Ondrej Cikàn und den edition a Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Ein kurzer Teaser zum Buch:


Meine Meinung:
Durch dieses Buch bin ich durch die Anfrage des Autors per Email aufmerksam geworden. Da ich gerne Science-Fiction lese und mich auch die Geschichte total angesprochen hat, nahm ich die Anfrage sehr gerne an.
Cover:
Das Cover ist sehr vielaussagend. Man erkennt, dass das Buch düster ist, und die Zukunft in der es spielt, auch. Man erkennt Eis und eine Explosion, nicht zu übersehen ist auch der Baum in der Mitte, der erst im Laufe der Zeit Sinn ergibt. Der Titel ist schön gezeichnet, fällt jedoch nicht beim ersten Blick ins Auge.
Der Schreibstil:
Bei diesem Buch habe ich sehr lange gebraucht um in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber für mich war er ca. die erste Hälfte lang ziemlich verwirrend, weil bestimmte Dinge in meinem Kopf einfach keinen Sinn ergeben haben. Der Autor schreibt sehr außergewöhnlich und mit einer gewissen Poesie. Auch kurze „Gedichte“ zählen zur Geschichte und machen das Buch zu etwas Besonderem.
Die Charaktere:
Herman ist ein komischer Vogel. Ich konnte ihn lange nicht verstehen und für mich haben seine Gedanken oft einfach keinen Sinn ergeben, was glaube ich vom Autor auch so gewollt ist. Zu den anderen Charakteren wird im Klappentext nicht viel verraten, deshalb will ich euch nicht spoilern falls ihr das Buch noch lesen wollt. Was ich jedoch verraten kann ist, dass alle Charaktere sehr unterschiedlich sind und teilweise auch sehr eigen. Es gibt Figuren die man schnell durchschaut und andere die ich bis zum Schluss nicht verstanden habe.
Die Geschichte:
Die Geschichte ist schwierig zu beurteilen. Anfangs war es für mich sehr holprig und ich konnte mich nicht so recht mit der Story anfreunden. Andererseits hat es mich ab der Hälfte so gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Ein Grund weshalb ich in der ersten Hälfte nicht so gefesselt war, war der Schreibstil der mich ziemlich verwirrt hat. Die Gedankengänge waren teilweise gewöhnungsbedürftig und ich musste mich erst mit der besonderen „Briefform“ anfreunden. Als das geschafft war konnte mich die Story dann letzten Endes doch überzeugen und hat mich auch noch gefesselt.

Empfehlung:
Ein wenig sonderbar, aber im guten Sinne.

Mein Fazit:
Für mich nicht so einfach zu beurteilen, aber trotzdem lesenswert.

Meine Bewertung:
7/10 Bücher für Der Reisende




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