Donnerstag, 25. Mai 2017

Windgeflüster in Fella [Rezension]

Windgeflüster in Fella – Lara Kessing

Infos:
Erscheinungsdatum: 29.09.2016
Seitenanzahl (Taschenbuch): 460 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Lara Kessing
Verlag: -
Bände der Reihe: Mondgeflüster in Fella (Band 2)

Klappentext:
Sorijas Welt ändert sich von einem Tag auf den anderen. Ein zerstörerischer Hagelsturm wütet in Fella und sorgt dafür, dass die Senk, eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die Kontrolle übernehmen. Während Sorija um ihr Überleben kämpft, unterläuft ihr ein gravierender Fehler und sie hat nur einen Versuch, diesen Fehler wiedergutzumachen. Die Fähigkeit, zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, wird überlebenswichtig. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.

Mein Dank geht an die Autorin Lara Kessing für das Rezensionsexemplar von „Windgeflüster in Fella“!

Meine Meinung:
Auf Facebook wurde die Autorin, Lara Kessing, auf mich aufmerksam und hat mir direkt eine Nachricht geschrieben! Das Buch habe ich natürlich gerne angenommen, leider hat es lange gedauert bis ich zum Lesen gekommen bin! Ich wünschte ich hätte es schon früher gelesen!
Cover:
Irgendwie hat mich das Cover komplett verwirrt. Danach habe ich eine eher ruhige Geschichte erwartet (um ehrlich zu sein habe ich den Klappentext nur überflogen um komplett überrascht zu werden). Es ist etwas Besonderes und sticht auf jeden Fall aus der Menge heraus! Der einfache „Zeichenstil“ und der dunkle Hintergrund machen den perfekten Mix!
Der Schreibstil:
Um ehrlich zu sein musste ich mich erst an die Schreibweise von Lara gewöhnen. Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber sie schreibt nicht so gewöhnlich, sondern irgendwie anders. Dadurch hat man meiner Meinung nach ein sehr gutes Leseerlebnis und kann sich sehr gut in die Story versetzen. Ich hatte auch keine Probleme mir die Umgebung vorzustellen, als wäre ich mittendrin.
Die Charaktere:
Sorija ist ein tolles Mädchen. Keine Protagonistin die von Haus aus mutig ist, ganz im Gegenteil. Trotzdem entwickelt sie sich in der Geschichte sehr gut. Sie macht von Kapitel zu Kapitel immer mehr Fortschritte und am Ende hat sie sich wirklich meinen ganzen Respekt verdient. Man spürt richtig wie sie aufblüht und das hat wirklich einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass es Charaktere gibt die immer für eine Überraschung zu haben sind. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Personen der Geschichte auch wirklich so real sein könnten mit all ihren Eigenschaften und Macken!
Die Geschichte:
Die Geschichte hat mich, wie oben schon erwähnt, sehr überrascht. Ich hatte etwas ganz Anderes erwartet, war aber trotzdem sehr begeistert! Die Geschichte wird zwar flüssig erzählt, trotzdem hat es sich zwischendurch ein bisschen in die Länge gezogen. Es gab Szenen die, meiner Meinung nach, nicht unbedingt bedeutend für die Handlung oder die Charaktere waren und das hat ein bisschen den Lesefluss gestört. Gerade nach spannenden Handlungen oder Wendungen gab es zwischendurch immer wieder ein paar Passagen die eher ein bisschen langweilig und zäh zum Lesen waren. Die Idee hinter der Geschichte ist jedoch sehr gut, eine Apokalypse der besonderen Art. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen und gerade deswegen hat es mir auch gut gefallen.

Empfehlung:
Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall Fans von Apokalypsen! Achtung: Keine Zombieapokalypse, trotzdem eine einfallsreiche Veränderung der Bevölkerung!

Mein Fazit:
Ein Reihenauftakt der mit seiner ganz eigenen Welt überzeugen kann!

Meine Bewertung:
8/10 Bücher für „Windgeflüster in Fella“

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