Mittwoch, 12. Juli 2017

Libellenfrühling [Rezension]

Libellenfrühling – Dennis Kohlmann

Infos:
Erscheinungsdatum: .15.06.2017
Seitenanzahl (Ebook): 152
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autor: Dennis Kohlmann
Verlag: -
Bände der Reihe: -

Klappentext:
Als seine Schwester Mia unter mysteriösen Umständen in ein Koma fällt, ist Julien so entsetzt, dass sich in seinem Kopf eine Idee festsetzt, die ihn einfach nicht mehr loslassen will: Dieses Mädchen kann niemals seine Schwester sein. Das Gesicht zu fahl, die Haare zu zerzaust und den Augen scheint jegliche Farbe gewichen. Julien ist sich sicher: Der Wald hat sich Mias Seele geholt und diese leere Hülle wieder ausgespuckt.

Mein Dank geht an den Autor Dennis Kohlmann für das Rezensionsexemplar von „Libellenfrühling“

Meine Meinung:
Eine schöne Jugend- / Kindergeschichte für zwischendurch, dachte ich mir und habe die Anfrage von Dennis Kohlmann direkt angenommen! Ob sich meine erste Vermutung bestätigt hat erfährt ihr jetzt!
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch direkt angesprochen. Es sieht ein bisschen zauberhaft aus und wirkt durch die helle Schrift auch nicht zu dunkel! Sowohl der Titel, als auch der Autorenname ist sehr gut lesbar und die Libelle am Cover finde ich sowieso toll!
Der Schreibstil:
Der Autor, Dennis Kohlmann, schreibt in einem sehr rasanten Schreibstil. Immer wieder passieren die Dinge Schlag auf Schlag, ohne wirklich gehetzt zu wirken. Libellenfrühling lässt sich als lockeres Buch auch für ältere Leser sehr gut zwischendurch lesen und beinhaltet gute Beschreibungen, so dass man sich die Geschichte sehr gut vorstellen kann.
Die Charaktere:
Im Buch geht es um Mia und ihren Bruder Julien. Der Einstieg in die Geschichte hat mir schon sehr gut gefallen und zwar hauptsächlich durch die Charaktere. Julien ist ein süßer, naiver Junge und genau so behandeln ihn seine Eltern auch. Trotzdem konnte er mich überzeugen, weil er einfach so ein hartnäckiger Bursche ist. Er lässt nicht locker obwohl ihn alle von seinen Ideen abbringen wollen und das finde ich toll! Außerdem ist die Darstellung von Julien als jungen Buben sehr gut gelungen.
Von Mia erfährt man zwar viel, jedoch eher was ihr Benehmen und ihre „Abenteuer“ betrifft. Ich finde sie ist ziemlich leichtsinnig, aber ich denke viele Mädchen in ihrem Alter könnten sich gut mit ihr identifizieren.
Die Geschichte:
Wie oben schon erwähnt ist der Einstieg in die Geschichte sehr gut gelungen. Ich konnte mich sofort ein bisschen in die Welt hineintasten die der Autor geschaffen hat und wollte eigentlich auch kaum aufhören zu lesen. Die Story ist auf jeden Fall für mich etwas komplett Neues gewesen und sie hat mir auch sehr gut gefallen. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar und ich hatte dann doch noch den gewissen Überraschungseffekt. Trotzdem werde ich in der Wertung ein paar kleine Abstriche machen, weil mir das Ende zu plötzlich kam. Die Spannung wurde zwar immer weiter gesteigert, aber als es dann so weit war ging es mir zu schnell und wirkte dann ein bisschen gestresst. Ansonsten eine tolle Geschichte die mich durchaus überzeugen konnte!

Empfehlung:
Natürlich eine Empfehlung für eine eher jüngere Zielgruppe (bis 13/14 Jahre), aber auch Leser die schon älter sind werden bestimmt nicht gelangweilt!

Mein Fazit:
Das Ende ein wenig zu abrupt, aber ansonsten durchaus überzeugend!

Meine Bewertung:
8,5/10 Bücher für Libellenfrühling

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